2025/26 spielt das in die U17 hochgealterte Team – nach zwei U15-Saisons auf dem Großfeld – nun wieder auf dem Kleinfeld. Hintergrund ist, dass es in ganz Berlin zu wenig Spieler in diesem Alter gibt, um eine Großfeld-Liga zu bestücken – und dass auch das Spielniveau der Teams zu unterschiedlich ist, sodass es einige Vereine eher gen Sachsen zieht, um sich dort stärker messen zu können.
Der erste Spieltag fand beim SC Potsdam statt und insgesamt elf Spielerinnen und Spieler bildeten unser Auftakt-Team. Dazu treten die Karower Dachse als Spielgemeinschaft zusammen mit dem Berliner TSC (bis zu fünf Spieler) sowie mit dem UHC Berlin (ein Spieler) an.

Unser neuer Torwart Max bestritt seine erste U17-Partie und pausierte verletzungsbedingt während des zweiten Spiels, das Torwart Daniel vom Berliner TSC übernahm. Daniel trainierte in der letzten Saison als Torwart der U15-Landesauswahl.
Voller Vorfreude und Respekt starteten alle in die erste Partie gegen den SC Potsdam, die pünktlich um 12.30 Uhr in der Von-Steuben-Gesamtschule angepfiffen wurde – und das ganz zu Recht. Die Vorfreude verflog schnell und Respekt hatten alle nicht ohne Grund.
Die Potsdamer wären zwar schon immer besser, aber unsere SG kam dieses Mal nur schlecht ins Spiel. Räume waren offen, Gegenspieler standen frei und Pässe liefen zu ungenau. Schnell zeigte sich auch: Die Puste reichte einfach nicht für einen U17-Gegner.
Es hagelte insgesamt 31 Tore. Satte 14 davon, zudem fünf Vorlagen, allein vom Gegenspieler mit der Nummer 14, der schon in der letzten Saison auf dem Großfeld nicht zuletzt deshalb Top-Scorer 2024/25 wurde, weil er gerade gegen unsere SG besonders zahlreich punkten durfte. Auch diese erste Partie katapultierte die 14 wieder an die vorläufige Scorer-Spitze.
Erfreulich waren immerhin zwei Tore, die unsere Dachse der SG spendierten, beide herausgespielt von Lasse mit der Nummer 11.
Um 15 Uhr erfolgte dann der Anpfiff gegen die Berlin Rockets. Da nicht nur unser Dachse-Torwart ausfiel, sondern auch ein weiterer Dachse-Spieler, stellten wir nicht mehr drei, sondern zwei Reihen zu je vier Spielern auf. Das war gleich noch einmal eine Portion kräftezehrender.
Auch die Rockets spielten sortiert, in klaren Spielzügen und eröffneten sich damit immer wieder Räume, die sie am Ende in 24 Treffer zu verwandeln wussten. Lediglich ein Ehrentreffer vom TSC-ler Henry schaffte es auf die Anzeigetafel.

Ein verhagelter Auftakt mit einer Tordifferenz von -52. Und hoffentlich ein Weckruf an das gesamte Team!


